Generation Z fordert mehr digitale Kreativität im Klassenraum

15. Februar 2017

Auf der Bildungsmesse didacta 2017 stellt Adobe Studienergebnisse vor, in denen die Bedeutung von Technologie und Kreativität für die Zukunft der 11- bis 17-Jährigen im internationalen Vergleich beleuchtet wird.

Mädchen und Jungen im Alter von 11 bis 17 Jahren wachsen in einer Welt voll permanenter Veränderungen auf, die sich fundamental von der ihrer Eltern und Großeltern unterscheidet. Wie können Lehrer sie auf die Herausforderungen von heute, morgen und übermorgen bestmöglich vorbereiten? Eine internationale Studie von Adobe gibt aufschlussreiche Einblicke in die Sichtweisen der sogenannten Generation Z. Mit welchen Erwartungen diese jungen Menschen ihrer Zukunft entgegen treten und welchen Stellenwert sie Kreativität und Technologie beim Lösen von Problemen beimessen, präsentiert Adobe auf der Bildungsmesse didacta 2017 vom 14. bis 17. Februar 2017 in Stuttgart. Am Stand in Halle 4 erfahren Messebesucher zudem in Workshops und Präsentationen, welche Schlussfolgerungen sich für die Unterrichts- und Berufspraxis daraus ableiten lassen.

Technologie und Kreativität als zentraler Teil der eigenen Lebenswirklichkeit

Nach der sogenannten Generation Y ist die Generation Z bereits die zweite Altersgruppe, die von Kindesbeinen an mit dem Umgang mit digitalen Technologien aufwächst. Kreative Selbstverwirklichung mithilfe digitaler Tools ist dabei mehr als zuvor ein wesentlicher Bestandteil ihres Selbstverständnisses. So bezeichnen sich 42 Prozent der in Deutschland befragten 11- bis 17-Jährigen als "kreativer als vorhergehende Generationen". Das Zusammenspiel mit moderner Technologie ist dabei ganz selbstverständlich: Fast zwei Drittel (64 Prozent) der deutschen Befragten aus der Generation Z geben an, dass "das Meiste, was ich kreiere, mit digitalen bzw. Online-Tools entsteht."

Den Herausforderungen der Zukunft mit kreativen Denkweisen und digitalem Know-how begegnen

Die Generation Z bevorzugt auch deshalb kreative und digitale Lösungsansätze, weil sie sich davon Vorteile für ihr Vorankommen verspricht. Beim Blick auf den Arbeitsmarkt kommen 73 Prozent der befragten deutschen Schüler zu dem Schluss, dass viele Karrieren und Tätigkeiten Kreativität geradezu voraussetzen. Entsprechend bezeichnen 71 Prozent der Befragten Kreativität als essenzielle Fähigkeit für beruflichen Erfolg. Ihre Lehrer pflichten ihnen bei: 86 Prozent der deutschen Pädagogen erwarten, dass ihre Schüler eines Tages Berufe ausüben werden, die wir uns gegenwärtig noch gar nicht vorstellen können. Die Kompetenz, auf neue Herausforderungen flexibel reagieren zu können, wird Schülern deshalb mehr nützen als ein rein statischer Wissensschatz. Vor diesem Hintergrund blickt die Hälfte der deutschen Generation Z zuversichtlich auf ihr Berufsleben. Damit ist sie übrigens optimistischer als die vergleichbaren Altersgruppen in den USA, Großbritannien und Australien.

Schüler und Lehrer wünschen sich mehr Kreativität und Praxis im Unterricht

Für eine optimale Vorbereitung auf die Zukunft wünschen sich Schüler und Lehrer gleichermaßen einen zeitgemäßen Unterricht. 79 Prozent der deutschen Lehrer sind davon überzeugt, dass ihre Schüler am besten durch kreative und anwendungsorientierte Aufgaben lernen. Offenbar sind die Rahmenbedingungen dafür aber nicht gegeben. Derzeit findet über die Hälfte (59 Prozent) der deutschen Generation Z, dass das, was sie außerhalb der Schule lernt, sie besser auf ihre Zukunft vorbereitet. Der Schulunterricht bietet nach ihrer Ansicht nicht den gleichen Erkenntniswert. Wie ließe sich das ändern? 61 Prozent der Lehrer und 67 Prozent der Schüler wünschen sich einen größeren Schwerpunkt auf Kreativität im deutschen Schulunterricht. Zudem würden 81 Prozent der deutschen Lehrer ihren Schülern gern mehr Möglichkeiten bieten, sich praxisrelevantes Know-how für das spätere Berufsleben anzueignen. Besonders interessant wird dieses Ergebnis bei Betrachtung des internationalen Vergleichs: In den USA und Großbritannien fordern lediglich 66 Prozent bzw. 56 Prozent der befragten Lehrer einen verstärkten Einsatz von Praxisanwendungen im Unterricht, um ihren Schülern die Inhalte näher zu bringen.

Quelle: www.presseportal.de

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