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Erfahrungsbericht

 

Tilman StrutzTilman Strutz, 21 Jahre, studiert an der Universität Mannheim Kultur und Wirtschaft, mit Anglistik im Haupt- und BWL im Nebenfach.

1. Warum hast Du diese Universität/Hochschule gewählt?


Ich habe mich in erster Linie vom guten Ruf der Uni Mannheim locken, mich gleichzeitig aber nicht vom schlechten Ruf der Stadt abschrecken lassen. Auch der Internetauftritt schien überzeugend, während man bei anderen Unis allein durch die Unübersichtlichkeit der Homepage die Lust verloren hat. Letztlich war es aber der Studiengang selbst, und das vermeintlich strenge Auswahlverfahren, was mich vom Studieren in Mannheim überzeugt hat.

2. Wieso hast Du Dich für diesen Studiengang entschieden?


Wie bei unzähligen meiner Freunde, war auch ich vor Beginn meines Studiums völlig unschlüssig, was das Richtige für mich sein sollte. Relativ willkürlich habe ich mich dann deutschlandweit an den unterschiedlichsten Universitäten für verschiedene Studiengänge beworben. Es ist mir sehr schwer gefallen, mich für ein einziges Fachgebiet zu entscheiden. Ich hätte mir viel lieber ein Studium gewünscht, das viele Bereiche abdeckt. Insofern ist mein jetziges Studium Kultur und Wirtschaft, mit Anglistik im Haupt- und BWL im Nebenfach ein akzeptabler Kompromiss.

3. Wie hat sich Dein Alltag durch das Studium verändert?


Die Freiheit seinen Alltag selbst zu gestalten. Auch wenn „dank“ des Bachelor-Systems viele Veranstaltungen mittlerweile anwesenheitspflichtig sind, so gibt es doch noch genügend Vorlesungen, die man nicht zwangsläufig besuchen muss. Hier wird es dann manchmal schwierig, sich aufzuraffen und die Veranstaltungen tatsächlich zu besuchen. Man muss also genügend Interesse und Ehrgeiz mitbringen, um das Studium auch tatsächlich durchzuziehen.

4. Warum hast Du Dich für ein Studium und nicht für eine Ausbildung entschieden?


Ich erhoffe mir von meinem Studium ein größeres Spektrum an Möglichkeiten und beruflichen Perspektiven. Eine Ausbildung würde mich, zumindest in den meisten Fällen, auf den Ausbildungsberuf beschränken. Auch habe ich nicht das Gefühl bereits „ausgelernt” zu haben. Und mal ehrlich, den Luxus zu studieren, also nicht zu arbeiten, sondern sich den eigenen Interessen folgend weiterbilden zu können, wollte ich mir nicht nehmen lassen.

Am Ende, und das will ich nicht leugnen, erhoffe ich mir von einem Studium natürlich auch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und eine finanzielle Unabhängigkeit in jeglicher Hinsicht.

5. Welchen Tipp würdest Du angehenden Studierenden mit auf den Weg geben?


Versucht euch schon während der Schulzeit darüber klar zu werden, was ihr wollt. So erspart ihr euch die Unsicherheit und Zweifel vor dem Studium und könnt euch gezielter bewerben.

Aber lasst euch vor den ganzen bürokratischen Formalitäten nicht abschrecken. Ein Studium ist eine wertvolle Erfahrung, die einen weiterbringt und selbstständig werden lässt. Und wie es schon unsere Eltern zu sagen pflegten: „Die beste Zeit des Lebens“.

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