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Erfahrungsbericht

 

Katharina Maier, 21 Jahre, studiert im fünften Semester an der Paris-Lodron Universität Salzburg Kommunikationswissenschaft.

 


1. Warum hast Du diese Universität und den zugehörigen Standort
gewählt?

Salzburg ist eine wunderschöne Stadt in Österreich - und in Österreich gibt es keine Studiengebühren. Nicht jedes Semester 500 Euro Studiengebühren zu zahlen, war für mich der Hauptgrund, warum ich mich für die Paris-Lodron Universität in Salzburg entschieden habe. Außerdem benötigt man für den Studiengang Kommunikationswissenschaft an einer deutschen Universität einen Abiturnotendurchschnitt von ca. 1,5 (+/- 0,2), und den hatte ich leider nicht. Der Studiengang selbst hat mich natürlich auch überzeugt.

2. Wieso hast Du Dich für diesen Studiengang entschieden?

Die meisten meiner Freunde entschieden sich für ein Lehramt-Studium, doch ich wusste, ich möchte etwas anderes machen. In den letzten Jahren vor meinem Abitur hatte ich stets den Plan vor Augen, ein Eventmanagement-Studium anzustreben, doch je näher mein Abschluss rückte, umso unsicherer wurde ich. Ich hielt es für sinnvoller, einen Studiengang zu wählen, bei dem mir noch mehrere Möglichkeiten offen stehen, als nur Eventmanagement. Aus diesem Grund wählte ich das Studium der Kommunikationswissenschaft. In Salzburg bietet dieser Studiengang verschiedene Spezialisierungs-Richtungen mit einem breiten Angebot an Seminaren und Vorlesungen, wie z.B. PR, Journalismus, Audiovision, Medienökonomie, Werbung, Eventmanagement uvm.

Mir war klar, dass Kommunikationswissenschaft ein äußerst beliebtes Fach ist (v.a. für "Planlos-Studierende), aber ich war mir sicher, dass ich die Richtige Wahl getroffen hatte und bin mir heute, nach 4 abgeschlossenen Semestern, immer noch genauso sicher.

3. Wie hat sich Dein Alltag durch das Studium verändert?

Seit Studienbeginn wohne ich nicht mehr zu Hause, sondern in einer WG. Dadurch bin ich ein vollkommen selbstständiger Mensch geworden und bin auch nur noch selten bei meinen Eltern, lebe jetzt mein eigenes Leben, für das ich auch selbst Verantwortung tragen muss.

Zu Beginn des ersten Semesters war natürlich alles neu und teilweise auch schwierig. Ich war etwas damit überfordert, mir meinen Stundenplan selbst zusammenzustellen, keine unmittelbaren Ansprechpartner mehr zu haben und einfach auf mich allein gestellt zu sein. Ein Studium ist komplett anders als die Schule - oft wünschte ich mir die gute alte Schulzeit zurück. Heute bin ich jedoch froh, Student und nicht mehr Schüler zu sein. Zu Beginn jedes Semesters nehme ich mir vor, während des Semesters "mitzulernen" und natürlich ärgere ich mich gegen Ende immer wieder, dass ich meinen Vorsatz erneut nicht eingehalten habe. Seitdem ich studiere, arbeite ich nebenbei im Gastronomie-Bereich, gehe selbstverständlich auf Partys und habe trotzdem mein anfangs gesetztes Ziel vor Augen - mein Studium in der Regelstudienzeit zu beenden.

4. Warum hast Du Dich für ein Studium und nicht für eine Ausbildung entschieden?

Meine Schwester versuchte mich immer davon zu überzeugen eine Ausbildung nach dem Abitur zu machen. Ich dachte mir aber: wozu hast du Abitur gemacht, wenn du jetzt nicht studierst? Ich bin auch wirklich froh über meine Entscheidung für das Studium, denn nur so erhalte ich wirklich einen Einblick in die Vielfalt der Berufsrichtungen, die ich einschlagen kann. Hätte ich eine Ausbildung begonnen, wäre es mir ergangen wie mit meinem Traum des Eventmanagements. Ich hätte eine Ausbildung gemacht und wahrscheinlich festgestellt, dass dieser Beruf nicht der ist, den ich mein ganzes Leben lang ausüben möchte, hätte so womöglich 3 Jahre meines Lebens verschenkt. Durch das Studium bietet sich mir die Möglichkeit Praktika zu machen und sogar ins Ausland zu gehen - ich bin mir sicher, dass ich nach dem Studium auf jeden Fall sagen kann, welchen Berufsweg ich einschlagen möchte.

5. Welchen Tipp würdest Du angehenden Studierenden mit auf den Weg geben?

Nach dem Abitur bietet euch das Studium die Chance der Selbstständigkeit. Zieht von zu Hause aus, werdet unabhängig - das ist mein Tipp für euch. Habt keine Angst vor einer neuen Stadt, neuen Freunden und dem Studium. Klar ist anfangs alles neu und ungewohnt, doch auch ihr gewöhnt euch nach kurzer Zeit mit Sicherheit an alles. Außerdem gibt es immer Höhersemestrige, die euch mit Sicherheit gerne weiterhelfen.

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