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Stipendium vs. BAFöG
von Meike Ringleb
Das Stipendium sowie BAFöG (Bundesausbildungsförderungsgesetz) sind Finanzierungsmöglichkeiten für Schüler und Studenten, die nicht von ihren Eltern finanziell unterstützt werden können und deren eigenes Einkommen und/oder Vermögen zu gering ausfällt. Während die Entscheidung zur Begabtenförderung subjektiv an Hand der Bewerbungsunterlagen vom jeweiligen Verantwortlichen einer Institution getroffen wird, prüfen Zuständige der BAFöG-Vergabe die deutsche Staatsbürgerschaft und das Höchstalter von noch unter 30 Jahren. Zudem muss es Deine erste förderfähige Ausbildung sein und du darfst noch keinen Studienabbruch oder -wechsel hinter Dich gebracht haben. Beim BAFöG ist eine Höchstgrenze des Rückzahlungsbetrags von 10.000 Euro festgelegt und die Förderhöchstdauer liegt an Universitäten bei 9 bzw. an Hochschulen bei 7 Semestern (www.bafoeg.bmbf.de).
Die Höhe des Begabtenförderungsbetrags ist vergleichbar mit dem BAföG-Satz. Im Durchschnitt beträgt der Stipendienförderbetrag 318 Euro monatlich plus 80 Euro Büchergeld (Quelle: „Der Weg zum Stipendium“). Allerdings ist das BAFöG abhängig vom Unterhalt und besteht zum einen aus einem staatlichen Zuschuss und zum anderen aus einem zinslosen Kredit.
Der hauptsächliche Unterschied zwischen Stipendium und BAFöG liegt folglich ganz klar darin, dass Stipendiaten die finanziellen Mittel nicht zurückzahlen müssen und die weitere Karrierelaufbahn ohne lästige Rückzahlungen bestreiten können.
Welche zusätzlichen Vorteile ein Stipendiat neben der finanziellen Unterstützung hat, erfährst Du hier.
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