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A wie Akademisches Viertel bis F wie Fachwechsel


A-F      G-N      O-Z

A

Akademisches Viertel – „Ganz ruhig in den Tag starten“ ist hier die Devise. Hierbei handelt es sich um eine Viertelstunde, die eine Vorlesung oder ein Seminar an der Universität später beginnt als im Vorlesungsverzeichnis angegeben. Jedoch solltest Du auf die Abkürzungen c.t. und s.t. im Vorlesungsverzeichnis achten. Diese Begriffe findest Du auch in diesem Glossar.

AstaAllgemeine Studierendenausschuss ist die politische Zentrale für die Durchsetzung studentischer Interessen. Der AStA ist die erste Anlaufstelle für Studierende bei Problemen mit dem Studienalltag, bei Beratungsbedarf und für alle, die die Universität aktiv mitgestalten wollen - sei es politisch, kulturell oder in Bezug auf verschiedenste Veranstaltungen.

Auditorium maximum (Audimax) - ist der größte Hörsaal einer Hochschule.

Auswahlverfahren - Bei Studiengängen, in denen die Nachfrage nach Studienplätzen in der Vergangenheit immer höher war als die tatsächlich vorhandene Anzahl, wird oftmals ein Auswahlverfahren durchgeführt, um sie zu vergeben. Beim Auswahlverfahren wird dabei der größte Teil der Studienplätze nach den Kriterien Leistung (Notendurchschnitt) und Wartezeit vergeben.

B

Bachelor (B.A.) - Hierbei handelt es sich nicht um einen Junggesellen, sondern um einen Hochschulabschluss. Ein Bachelor-Studiengang hat meist eine Regelstudienzeit von sechs Semestern, kann aber auch sieben oder acht Semester (also drei bis vier Jahre) dauern. Daran anschließen kann ein vertiefender Master-Studiengang, in Ausnahmefällen bereits die Promotion. Der Bachelorabschluss ist eingeführt wurden, um einen internationalen Hochschulraum zu schaffen und so den Studenten die Möglichkeit zu geben, ohne weitere Hindernisse im Ausland zu studieren oder ihr Studium fortzusetzen.

BAföG - Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (kurz: BAföG) regelt die staatliche Unterstützung für die Ausbildung von Schülern und Studenten.  Jeder, der eine Hochschule besucht, kann einen Antrag auf BAföG stellen. Ob Du jedoch was bekommst, hängt unter anderem vom Einkommen Deiner Eltern ab. Hier erfährst Du mehr über das neue BAföG.

Beurlaubung - Aus wichtigen Gründen kannst Du auf Antrag vom Studium beurlaubt werden, jedoch noch nicht im ersten Fachsemester. Wichtige Gründe sind z.B. Krankheit, Schwangerschaft und Auslandsstudium. Ein Urlaubssemester zählt nicht als Fach-, wohl aber als Hochschulsemester. Man behält also seinen Studienplatz, ohne Studienleistungen ablegen zu müssen.

Blockveranstaltung - Hierbei handelt es sich um eine Veranstaltung, die nicht regelmäßig über die Dauer eines Semesters verteilt stattfindet (jede Woche eine bestimmte Anzahl von Stunden), sondern auf einen Zeitraum von mehreren aufeinander folgenden Tagen/Wochen konzentriert ist.

Bologna Prozess - In der italienischen Stadt Bologna unterzeichneten die europäischen Wissenschaftsminister 1999 ihren Entschluss, einen gemeinsamen Hochschulraum zu kreieren. Dadurch sollten die Ausbildungen und Abschlüsse vergleichbar werden, die Studenten bessere Chancen auf ein internationales Studium haben und die Arbeitskräfte insgesamt besser qualifiziert werden. Die regen Umbauarbeiten im Uni-System, die seither jedes Land beschäftigen, werden deshalb als Bologna-Prozess bezeichnet.

C

c.t. – lat.: cum tempore. Wenn Du diese Abkürzung im Vorlesungsverzeichnis Deiner Hochschule liest, dann kannst Du Dir eine Viertelstunde länger Zeit lassen. Heißt es also 8 Uhr c.t., dann ist 8.15 Uhr gemeint.

Credit Points - Credit Points sind Leistungspunkte, mit denen der Arbeitsaufwand „gemessen“ wird.  Die Credit Points sind Bestandteil eines Bachelor- oder Masterstudienganges, die man durch eine bestimmte Leistung bekommen kann.

Curriculum - ist die organisatorische und inhaltliche Struktur Deines Studiums.

D

DAAD - Der Deutsche Akademische Austauschdienst e. V. (DAAD) ist eine Gemeinschaftseinrichtung der deutschen Hochschulen und der Studierendenschaften zur Pflege ihrer internationalen Beziehungen.  Der DAAD ist eine Selbstverwaltungsorganisation der deutschen Hochschulen, sowie der Studierendenschaften und versteht sich als Mittlerorganisation der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Institutionell wird er vom Auswärtigen Amt (AA) gefördert. Hier erfährst Du mehr über den DAAD.

Dozent - Dozenten sind Personen, die lehrend an Hochschulen oder ähnlichen Einrichtungen tätig sind. Sie haben jedoch keine Professur inne.

E

ECTS - Das European Credit Transfer System (ECTS) ist Bestandteil eines Bachelor- oder Masterstudienganges. Jeder Lehrveranstaltung des jeweiligen Studienganges wird eine bestimmte Anzahl von ECTS-Anrechnungspunkten (Credits) zugeordnet. Sie beschreiben das Arbeitspensum, das die Studierenden erbringen sollen, damit ihnen die erfolgreiche Teilnahme an der betreffenden Veranstaltung bescheinigt werden kann.
Dabei werden nicht nur die Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, praktische Übungen, Tutorien, Exkursionen und Praktika) berücksichtigt sondern auch die dafür notwendigen persönlichen Vorbereitungszeiten (Eigenstudium zu Hause oder in der Bibliothek, Prüfungsvorbereitungen).

Erasmus – Das Erasmus-Programm ist ein Programm der Europäischen Union, dessen zentrale Bestandteile die Anerkennung von Studienleistungen im Ausland anhand des European Credit Transfer Systems (ECTS) und die finanzielle Unterstützung von Austauschstudenten sind. Es können Studienaufenthalte, Auslandspraktika im Rahmen des Studiums, Lehraufenthalte sowie Fortbildung von allgemeinem Hochschulpersonal gefördert werden. Mehr Informationen findest Du hier.

F

Fakultät - Ein bestimmtes Fachgebiet umfassender Zweig einer wissenschaftlichen Hochschule (z.B. juristische, medizinische, naturwissenschaftliche Fakultät), neuerdings meist Fachbereich genannt.

Fachschaft - Hierbei handelt es sich um die Organisation der Studierenden eines Fachbereichs. Einmal im Jahr wird zudem ein Fachschaftsrat gewählt.

Fachwechsel - Mit Fachwechsel wird der Wechsel des Studiengangs oder eines Studienfaches bezeichnet. Bei einem Fachwechsel sind bei BAföG-Beziehern besondere Regelungen zu beachten, die in den Beratungsstellen nachgefragt werden sollten.

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